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Schwientek birgt Lkw in Wermelskirchen



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Schwientek birgt Lkw in Wermelskirchen

Wermelskirchen Einen Einsatz in Wermelskirchen hatte gestern das Leverkusener Abschleppunternehmen Schwientek. Dort war in der Ortschaft Dreibäumen auf der L 101 ein Lkw umgekippt. Da der 30 Tonnen schwere Sattelzug Sauerstoff geladen hatte, musste dieser vor der Bergung erst abgepumpt werden. Der Einsatz dauerte bis in die Abendstunden.

Nach Angaben der Polizei war der 34-jährige Fahrer des Lasters gegen 8.50 Uhr rechts von der Fahrbahn abgekommen, als er einem entgegenkommenden Fahrzeug ausweichen musste. Aufgrund des unbefestigten Seitenstreifens geriet der Lkw in einen Graben. Wie die Polizei mitteilte, blieb der Fahrer unverletzt, wurde jedoch mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht.

Obwohl der Tank unversehrt war, musste die Sauerstoff-Ladung umgepumpt werden, bevor der verunglückte Laster gehoben werden konnte. „Sauerstoff fördert die Verbrennung“, sagte Ingo Mueller, stellvertretender Einsatzleiter der Feuerwehr Wermelskirchen. Daher war die Feuerwehr mit der Überwachung der Bergungsarbeiten beauftragt. Aus Sicherheitsgründen war die Straße zwischen Dreibäumen und Habenichts ab 9 Uhr gesperrt worden. Auch das Wohnhaus direkt gegenüber der Unfallstelle war evakuiert worden.

Die 13 bis 14 Tonnen schwere Sauerstoffladung wurde bis auf minus 183 Grad abgekühlt und auf einen zweiten Lkw umgeladen. Etwa drei Stunden waren die Einsatzkräfte der Düsseldorfer Firma „Paxair“ mit dem Umfüllen beschäftigt. Gegen 15 Uhr kamen die fünf Mitarbeiter des Abschleppdienstes Schwientek zum Zuge. „Wir sind mit insgesamt drei Spezialfahrzeugen vor Ort, einem 100-Tonner, einem 80-Tonner sowie einem Abschleppwagen“, sagte Gunnar Hilmer, Mitarbeiter bei Schwientek. Erst am frühen Abend konnten die Leverkusener wieder die Heimfahrt antreten.

Quelle: RP-Online; von INA LAUER
Video: RP-Online




 


Milch-Lkw vom Weg abgekommen...
Ladung ungenügend gesichert...