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Winter kehrt mit Unfällen zurück



Winter kehrt mit Unfällen zurück
Auf schnee- und eisglatten Straßen hat der erneute Wintereinbruch gestern zwar kein Chaos ausgelöst - zu diversen Unfällen kam es aber dennoch. Fast alle gingen glimpflich aus. Es bleibt jedoch kalt und soll auch weiter schneien.

Leverkusen/Leichlingen Der Winter ist zurück: Teils heftige Schneefälle haben in der Nacht zu gestern zwar nicht das allseits befürchtete flächendeckende Chaos ausgelöst - diverse Unfälle und Rutschpartien gab es dennoch zu verzeichnen.

Eine von ihnen endete für den Lkw-Fahrer eines Silo-Zuges ausgesprochen ärgerlich. Auf der Abfahrt der Autobahn 59 in Hitdorf geriet seine Zugmaschine am Morgen auf spiegelglatter Fahrbahn außer Kontrolle, schlug seitlich um und verkeilte sich mit dem Anhänger. Der Mann, der mit seinem Fahrzeug Kohlestaub für Zementwerke befördert, hatte eine Ausnahmegenehmigung für die Sonntagsfahrt, konnte diese aber nicht fortsetzen, sondern musste auf einen großen Kran warten, der den Silo-Zug aus der misslichen Lage befreite.

Ebenfalls geborgen werden musste der Pkw eines Autofahrers, der mit seinem roten VW in Höhe der Leichlinger Ortschaft Junkersholz gegen 6.20 Uhr von der Fahrbahn abgekommen und im Graben gelandet war. Der Mann wurde leicht verletzt.

Die Kölner Polizei verzeichnete in der Domstadt und in Leverkusen bis 10.30 Uhr insgesamt 18 witterungsbedingte Unfälle. Zwei Personen wurden dabei verletzt. „Eher ruhig“, lautete das Fazit der Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis. Der Sonntag habe viel dazu beigetragen, dass nicht mehr passiert sei.

Joachim Pawellek vom Winterdienst der Technischen Betriebe Leverkusen hatte gestern ab 3 Uhr früh dennoch „alle Mann und Maschinen im Einsatz“. Außerdem alarmierte er die Mitarbeiter der Straßeninstandhaltung, die Bushaltestellen und Überwege abstreuten. Gegen 14 Uhr schickte Pawellek die Leute nach Hause: zum Vorschlafen, denn es soll auch in den kommenden Tagen schneien.

Während Anwohner in Rheindorf mit Sorge das Rheinhochwasser registrierten, das die Uferwege überschwemmte, genossen die Kinder am Hitdorfer Freizeitsee jauchzend ihr Rodelvergnügen. Ihre Väter hatten sich am Ufer aufgebaut, um die „Pänz“ vor der Landung im Wasser zu bewahren.

Quele:Rheinische Post
VON PETER KORN UND ULRICH SCHÜTZ




 

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